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 Spuren des Ersten #Weltkrieges in #Niederösterreich: Broschüre erschienen!   Schon einige Male wurde in diesem Blog auf Spuren des Ersten Weltkrieges in Niederösterreich hingewiesen, nun ist im Rahmen der Niederösterreichischen Kulturwege als Heft 61 eine gute und preiswerte Auflistung der Spuren, verfasst von Willibald Rosner, erschienen.  Die – teilweise – ausgebaute Donau-Verteidigungslinie mit ihren drei Doppel-Brückenköpfen (Wien, Tulln und Krems) findet sich darin genauso, wie die Kriegsgefangenen-, Flüchtlings-, Internierungs- und Konfinierungslager. Und diese Lager und Stationen erreichten gewaltige Ausmaße, waren doch zeitweise über 200.000 Menschen in Niederösterreich dort untergebracht.  Ebenso werden aber auch die Kriegsindustrie im Steinfeld, das Oberkommando in Baden und die kaiserlichen Residenzen in Wartholz, Laxenburg und das Ende in Eckartsau beschrieben – und die wichtigsten Kriegerdenkmale aufgelistet.  48 Seiten, reich illustriert, um € 7,–...
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 Lager Steinklamm in Niederösterreich  Sowohl im Friedensdenkmal Cerje als auch im Museum Kobarid wird darauf verwiesen, dass im Lager Steinklamm viele Slowenen aus dem Isonzogebiet als Flüchtlinge im Ersten Weltkrieg lebten. Erhalten blieb das Eingangstor… Flüchtlings- und Internierungslager Steinklamm (Gemeinde Rabenstein an der Pielach, Bezirk St. Pölten-Land, Niederösterreich) Geschichte: In Steinklamm befand sich ein Wirtschaftsbetrieb, der 1914 einen britischen Besitzer hatte und bei Kriegsausbruch beschlagnahmt wurde. Da mit den Kampfhandlungen im Osten und dem Zurückgehen der österreichisch-ungarischen Truppen ein großer Bedarf an Unterkünften für Flüchtlinge entstand, wurden auch die Bauwerke in Steinklamm dafür verwendet. Sehr rasch brachen wegen der schlechten hygienischen Zustände Krankheiten epidemisch aus, weshalb die Flüchtlinge auf andere Lager aufgeteilt wurden. Gleichzeitig hatte man aber auch mit einer Vergrößerung des Lagers begonnen, das in der Folge als I...