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 Lager Steinklamm in Niederösterreich  Sowohl im Friedensdenkmal Cerje als auch im Museum Kobarid wird darauf verwiesen, dass im Lager Steinklamm viele Slowenen aus dem Isonzogebiet als Flüchtlinge im Ersten Weltkrieg lebten. Erhalten blieb das Eingangstor… Flüchtlings- und Internierungslager Steinklamm (Gemeinde Rabenstein an der Pielach, Bezirk St. Pölten-Land, Niederösterreich) Geschichte: In Steinklamm befand sich ein Wirtschaftsbetrieb, der 1914 einen britischen Besitzer hatte und bei Kriegsausbruch beschlagnahmt wurde. Da mit den Kampfhandlungen im Osten und dem Zurückgehen der österreichisch-ungarischen Truppen ein großer Bedarf an Unterkünften für Flüchtlinge entstand, wurden auch die Bauwerke in Steinklamm dafür verwendet. Sehr rasch brachen wegen der schlechten hygienischen Zustände Krankheiten epidemisch aus, weshalb die Flüchtlinge auf andere Lager aufgeteilt wurden. Gleichzeitig hatte man aber auch mit einer Vergrößerung des Lagers begonnen, das in der Folge als I...
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 Fajti Hrib – ein Berg des Todes auf dem Karst Die Wanderung von Cerje aus führt durch eine bis heute zerstörte Landschaft, die durch die Waldbrände auf dem Karst heute ein ähnliches Aussehen aufweist wie während der Kämpfe.   Der Gipfel des Fajti Hrib (Kote 433) heute: Vor 1915 gab es hier sogar eine kleine bäuerliche Ansiedlung - heute nur noch eine Steinwüste mit vom Waldbrand geschädigten und zerstörten Bäumen.   Mit dem  Rückzug der österreichisch-ungarischen Truppen in der 6. Isonzoschlacht hinter Görz im Sommer 1916 wurde dieses Gebiet bis zum Herbst 1917 zum Hauptkampfgebiet am Isonzo. Unter den hier eingesetzten Verbänden gab es besonders viele Soldaten aus Ungarn und dem heutigen Slowenien. Immer wieder versuchte die 3. italienische Armee durch Massenangriffe in diesem Bereich einen Durchbruch, doch scheiterten sie unter schweren Verlusten im Abwehrfeuer.     Den Weg begleiten immer wieder Gräben und Stellungsteile, mehrfach findet man Kavernenein...
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Friedensdenkmal Cerje mit sehenswerten Präsentationen   Das Friedensdenkmal von Cerje hat auch im Winter von Mittwoch bis Sonntag geöffnet und bietet neben dem Totentanzbild von Rudi Španzel überaus interessante Ausstellungen, die zumindest teilweise auch deutsche Legenden aufweisen. Interessant die Aufstellung jener Einheiten, die einen großen slowenischen Anteil aufwiesen. Ebenso interessant der Schwerpunkt auf die Flüchtlinge, die Bewohner des unmittelbaren Kriegsgebietes, die in Lager in der Donaumonarchie – oder auch nach Italien – gebracht wurden. Postkarte für Flüchtlings-Fürsorge – präsentiert in Cerje Besonders viele slowenische Flüchtlinge aus dem Isonzogebiet wurden entweder nach Wagna in der Steiermark oder in  die niederösterreichischen Lager Gmünd, Bruck an der Leitha oder Steinklamm im Pielachtal gebracht. Flüchtlingskinder im Lager Steinklamm vor der Milchküche (Foto aus der Ausstellung Cerje) PS.: Ein besonderer Dank an Frau Blanka, die die Besucher beson...