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Posts mit dem Label "Erster Weltkrieg" werden angezeigt.
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Erinnerungen von einem kaum bekannten Kriegsschauplatz 1917 wurde Adolph Prinz zu Schwarzenberg als Kommandant einer k.u.k. Kraftfahrtruppe auf den türkischen Kriegsschauplatz abkommandiert und war dort in Palästina und Syrien im Einsatz. Seine Erinnerungen sind nun in einem hervorragend publizierten Buch auf Deutsch erschienen. „Schließlich ist ja der ganze Krieg eine staatlich privilegierte Hochschule des Schwachsinns…“ So lautet einer der markanten Sätze des jungen Offiziers aus dem böhmisch-österreichischen Hochadel aus seinen Erinnerungen. Aber auch sonst bietet das Buch viele ungewöhnliche Meinungsäußerungen des Prinzen und überraschende Informationen durch die Herausgeber: So etwa Schwarzenbergs überaus positive Meinung über die Araber und Türken und seine ziemlich kritische Haltung gegenüber den deutschen Verbündeten. Und die Herausgeber steuern etwa die Information bei, dass die Entsendung von Kraftfahrtruppen zwar zunächst der militärischen Notwendigkeit geschuldet war, gleic...
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Tolmeiner Brückenkopf: Freilichtmuseum Mengore Bis zur 12. Isonzoschlacht gelang es den österreichisch-ungarischen Truppen den Brückenkopf von Tolmein zu halten, der dann auch zu einem Ausgangspunkt der Offensive im Oktober 1917 wurde.  Ein wesentlicher Punkt diesess Brückenkopfes war der Hügel Mengore – heute ein Freilichtmuseum und Teil des slowenischen Friedensweges.                                                   Tolmein/Tolmin im Isonzotal, Foto von 1916/17 (AS)   Geschichte / Geografie: Mengore war einer der Hügel über den die Frontlinie des Tolmeiner Brückenkopfes verlief. Er bildete den Schutz für Most na Soci / St. Lucia, wo es die der Front nächste Bahnstation (der Wocheinerbahn) und damit ein ganz wichtiges Nachschubzentrum gab.  Zufahrt: Von Tolmin/Tolmein nach Most na Soci, dort über die Brücke in Richtung Mod...
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 SOEBEN ERSCHIENEN:  AB SOFORT LIEFERBAR! Unterwegs auf Friedenswegen Das Werk ist vollständig: Der zweite Teil von der Marmolata bis zum Ortler ist erschienen! Beide Bände gemeinsam: 200 Spuren der ehemaligen Front Österreich-Ungarns und Italiens und im Hinterland, vom Ortler bis Szeged, vom Waldviertel bis Venedig. Ein zweibändiger ReiseVERführer zu faszinierenden Landschaften, zu Schauplätzen, Wegen und Museen! 248 und 256 Seiten, reich illustriert, pro Band € 22,90   Danke an meine Frau, die alle Reisen organisierte und mit mir unterwegs war  und alle anderen, die mitgeholfen haben,  das Werk zu vollenden!
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Das Freilichtmuseum Plöckenpass –  Abschnitt Maschinengewehrnase Ein neues Video von Dietrich Leihs präsentiert die österreichische Passsperre am Plöckenpass aus dem Ersten Weltkrieg: https://youtu.be/16M6A36es0M Eine überaus gelungene Anregung für die Zeit ab Mitte Mai! Dazu auch gleich eine praktische Begleitung für die Tour: https://drive.google.com/file/d/18mCg1hBI0xfZGgoKkBRTuWZxmrp4h9v-/view?usp=drive_link ;  
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 Fajti Hrib – ein Berg des Todes auf dem Karst Die Wanderung von Cerje aus führt durch eine bis heute zerstörte Landschaft, die durch die Waldbrände auf dem Karst heute ein ähnliches Aussehen aufweist wie während der Kämpfe.   Der Gipfel des Fajti Hrib (Kote 433) heute: Vor 1915 gab es hier sogar eine kleine bäuerliche Ansiedlung - heute nur noch eine Steinwüste mit vom Waldbrand geschädigten und zerstörten Bäumen.   Mit dem  Rückzug der österreichisch-ungarischen Truppen in der 6. Isonzoschlacht hinter Görz im Sommer 1916 wurde dieses Gebiet bis zum Herbst 1917 zum Hauptkampfgebiet am Isonzo. Unter den hier eingesetzten Verbänden gab es besonders viele Soldaten aus Ungarn und dem heutigen Slowenien. Immer wieder versuchte die 3. italienische Armee durch Massenangriffe in diesem Bereich einen Durchbruch, doch scheiterten sie unter schweren Verlusten im Abwehrfeuer.     Den Weg begleiten immer wieder Gräben und Stellungsteile, mehrfach findet man Kavernenein...
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Friedensdenkmal Cerje mit sehenswerten Präsentationen   Das Friedensdenkmal von Cerje hat auch im Winter von Mittwoch bis Sonntag geöffnet und bietet neben dem Totentanzbild von Rudi Španzel überaus interessante Ausstellungen, die zumindest teilweise auch deutsche Legenden aufweisen. Interessant die Aufstellung jener Einheiten, die einen großen slowenischen Anteil aufwiesen. Ebenso interessant der Schwerpunkt auf die Flüchtlinge, die Bewohner des unmittelbaren Kriegsgebietes, die in Lager in der Donaumonarchie – oder auch nach Italien – gebracht wurden. Postkarte für Flüchtlings-Fürsorge – präsentiert in Cerje Besonders viele slowenische Flüchtlinge aus dem Isonzogebiet wurden entweder nach Wagna in der Steiermark oder in  die niederösterreichischen Lager Gmünd, Bruck an der Leitha oder Steinklamm im Pielachtal gebracht. Flüchtlingskinder im Lager Steinklamm vor der Milchküche (Foto aus der Ausstellung Cerje) PS.: Ein besonderer Dank an Frau Blanka, die die Besucher beson...
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Eine Kirche von Soldaten im Krieg erbaut: Javorca – Heiliggeist-Kirche und Weltkulturerbe   Da die Religion in der Zeit des Ersten Weltkrieges ein fixer Bestandteil des täglichen Lebens war, bauten Soldaten auch an den Fronten Kirchen und andere Gebetsstätten. Einige davon sollen präsentiert werden, beginnend mit der herrausragendsten dieser Bauwerke. Geschichte: Die Kirche ist eine Rarität: Eine Holzkirche im Jugendstil mit der Auszeichnung als Weltkulturerbe. Erbaut wurde sie zum Gedenken für die Gefallenen der k.u.k. 59. Gebirgsbrigade, die schon bis Anfang 1916 fast 3.000 Mann in den Kämpfen um Vodil vrh, Mrzli vrh, Sleme und Rdeci rob verloren hatte. Soldaten und Offiziere der Einheit spendeten für den Bau, 16.000 Kronen kamen zusammen und das reichte. Die Arbeiten wurden wurden von den Professionisten der Brigade mit Begeisterung durchgeführt – immerhin bedeutete der Einsatz am Bau der Kirche auch die Abwesenheit von der unmittelbaren Kampffront.  Innenansicht der Kirche...
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 Constantin Damianos – ein Künstler unseres Museums Kötschach nach der Beschießung. Gouache von Constantin Damianos Das Museum 1915-1918 besitzt neben anderen Rariitäten auch einen Bestand von Kunstwerken von Constantin Damianos, eines Mitgliedes der Kunstgruppe des k.u.k. Kriegspresse-Quartiers.   Seilbahn auf den Lipnik, Flitscher Becken, Isonzo, Gouache von Constantin Damianos Constantin Damianos wurde 1869 in Wien als Sohn des Kanzlers der griechischen Botschaft geboren, seine Mutter war die Tochter des deutschen Malers Matthäus Kern. Die Schule besuchte er in Wien, dann studierte er an der Wiener Kunstakademie und wurde mit der Füger-Medaille ausgezeichnet. Er wurde Mitglied des Wiener Künstlerhauses und anlässlich einer Ausstellung im Jahr 1900 wurde sein Bild „Motiv aus Zwettl“ von Kaiser Franz Joseph gelobt…   Tragtiere unterwegs im Gailtal, Gouache von Constantin Damianos Ab 1902 war Damianos in Graz tätig und übernahm dort die private Malschule Langer. Er wurde ...
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Ganzjährig geöffnet:  das Museum Kobarid im Isonzotal in Slowenien Seit vielen Jahren ist der Verein  Dolomitenfreunde-Friedenswege mit diesem Museum freundschaftlich verbunden und im Shop finden sich auch immer wieder Bücher unserer Autoren. Das sehenswerte Museum in Kobarid/Caporetto/Karfreit im Isonzotal hat ganzjährig geöffnet (Jänner bis März täglich 10-17 Uhr).  Ein Werferrohr der eingegrabenen deutschen Gaswerfer von Flitsch, deren Wirkung wesentlich zum Erfolg in der 12. Isonzoschlacht beitrugen. Schwerpunktmäßig widmet es sich den Ereignissen der 12. Isonzoschlacht, dem Durchbruch der deutsch-österreichisch-ungarischen 14. Armee durch die italienische 2. Armee Ende Oktober 1917. © Peter Schubert    
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 Zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis: der Rilke-Weg in Duino   Das neue Schloss von Duino vom Rilke-Weg aus. Geschichte: Der Rilke-Weg/sentiero Rilke erinnert an den Dichter Rainer Maria Rilke, der als Gast auf Schloss Duino die „Duineser Elegien“ geschrieben hat und angeblich die Ideen dazu auf diesem Weg fand… Der Weg zählt zweifellos zu den schönsten Wanderwegen überhaupt: Hart am Steilabfall zur Adria in einem Föhren-Mischwald mit immer wieder variantenreich erscheinenden Ausblicken auf Schloss Duino und Triest – wirklich etwas Besonderes. Gleichzeitig ist dieser Weg aber auch ein Weg durch den südlichsten Abschnitt der Isonzofront, der dem Kommandanten von Triest, Kontreadmiral Koudelka, unterstand und die dieser mit seinen Marinetruppen und Triester Freiwilligen verteidigte. Wichtig war dabei die Kontrolle des Meeres nach Triest, da die italienischen Schnellboote eine große Gefahr darstellten. Zumindest ein Überfall mit solchen Booten findet sich in den Erinnerungen von Kou...
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 Friedenswege-Blog Oberst Prof. Walther Schaumann,  der Gründer der Friedenswege an der ehemaligen österreichisch-italienischen Front  (Foto aus „Dolomitenfreund“) Vor 52 Jahren gründete Walther Schaumann (1923-2004) den Verein „Dolomitenfreunde-Friedenswege“: Ziel war es, einen Frontweg des Ersten Weltkrieges in der Fanes-Gruppe der Dolomiten wieder begehbar zu machen. Ein Weg, der Soldaten an die Front geführt hatte, sollte zu einem Weg der Völkerverbindung werden. Freiwillige aus verschiedenen Staaten und Nationen sollten gemeinsam diesen Weg bauen, sollten die Vergangenheit des Krieges kennen lernen und dadurch die Feindschaft überwinden. Der Verein machte in den 50 Jahren seither gemeinsam mit alpinen Vereinen den Karnischen Höhenweg begehbar und richtete auf dem Mte. Piano und um den Plöckenpass Freilichtmuseen und im Rathaus von Kötschach-Mauthen ein Museum ein. Und die Idee wirkte weiter: Heute führen Friedenswege entlang der gesamten Front zwischen Österreich-Ung...