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Chiusaforte: Forte Col Badin Im Kanaltal bei Chiusaforte liegt praktisch die italienische Gegenfestung zur österreichisch-ungarischen Festung von Malborghet. Während die österreichische Festung durch Geschütze aus dem Dogna-Tal beschossen wurde, lag die italienische außerhalb der Reichweite der österreichischen Geschütze. Beide Festungen – die österreichische und die italienische – sind von der Autobahn zu sehen, zu einem Besuch muss man aber auf der Staatsstraße unterwegs sein.   Chiusaforte, Forte Col Badin: Der Gang zu den Geschütztürmen mit den Gleisen für den Munitionstransport.  Geschichte: Italienische Festung zur Sperre des Fella-Tales/Canal del Ferro, errichtet ab 1904. Die Hauptbewaffnung bildeten vier 120-mm-Geschütze in Panzerkuppeln. Tatsächlich kam  es um die Festung aber erst nach dem deutsch-österreichischen Durchbruch an der Isonzofront im Oktober 1917 zu Kampfhandlungen, als die Italiener dort einige Stunden Widerstand leisteten. Heute in den Sommermon...
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Malborghet/Malborghetto – Fort Hensel:  Die Festung ist von der Autobahn aus auf der gegenüberliegenden Talseite sichtbar. Für einen Besuch muss man jedoch die alte Kanaltal-Straße benützen! Kehle (=feindabgewandte Seite) von Werk Hensel der österreichisch-ungarischen Festung Malborghet   Von der ehemaligen Marketenderei im Tal blieb nur das Fundament, das sich nahe beim Parkplatz befindet. GESCHICHTE: 1808 begann unter dem Kommando von Hauptmann Friedrich Hensel der Bau einer Befestigung auf dem Felsrücken Tschalawai gegen die napoleonischen Truppen. Als diese im Mai 1809 tatsächlich aus Italien vorrückten, wurden sie mehrere Tage aufgehalten. Hensel und fast alle seiner Leute fielen im Kampf, aber die französischen Truppen trafen zu spät in Wien ein,  um in die Schlacht bei Aspern noch eingreifen zu können: Napoleon verlor erstmals eine Schlacht. Als 1881 zur Sperre des Kanaltals neuerlich eine Festung gebaut wurde, erhielt sie den Namen des historischen Verteidigers...