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 Spuren des Ersten #Weltkrieges in #Niederösterreich: Broschüre erschienen!   Schon einige Male wurde in diesem Blog auf Spuren des Ersten Weltkrieges in Niederösterreich hingewiesen, nun ist im Rahmen der Niederösterreichischen Kulturwege als Heft 61 eine gute und preiswerte Auflistung der Spuren, verfasst von Willibald Rosner, erschienen.  Die – teilweise – ausgebaute Donau-Verteidigungslinie mit ihren drei Doppel-Brückenköpfen (Wien, Tulln und Krems) findet sich darin genauso, wie die Kriegsgefangenen-, Flüchtlings-, Internierungs- und Konfinierungslager. Und diese Lager und Stationen erreichten gewaltige Ausmaße, waren doch zeitweise über 200.000 Menschen in Niederösterreich dort untergebracht.  Ebenso werden aber auch die Kriegsindustrie im Steinfeld, das Oberkommando in Baden und die kaiserlichen Residenzen in Wartholz, Laxenburg und das Ende in Eckartsau beschrieben – und die wichtigsten Kriegerdenkmale aufgelistet.  48 Seiten, reich illustriert, um € 7,–...
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Erinnerungen von einem kaum bekannten Kriegsschauplatz 1917 wurde Adolph Prinz zu Schwarzenberg als Kommandant einer k.u.k. Kraftfahrtruppe auf den türkischen Kriegsschauplatz abkommandiert und war dort in Palästina und Syrien im Einsatz. Seine Erinnerungen sind nun in einem hervorragend publizierten Buch auf Deutsch erschienen. „Schließlich ist ja der ganze Krieg eine staatlich privilegierte Hochschule des Schwachsinns…“ So lautet einer der markanten Sätze des jungen Offiziers aus dem böhmisch-österreichischen Hochadel aus seinen Erinnerungen. Aber auch sonst bietet das Buch viele ungewöhnliche Meinungsäußerungen des Prinzen und überraschende Informationen durch die Herausgeber: So etwa Schwarzenbergs überaus positive Meinung über die Araber und Türken und seine ziemlich kritische Haltung gegenüber den deutschen Verbündeten. Und die Herausgeber steuern etwa die Information bei, dass die Entsendung von Kraftfahrtruppen zwar zunächst der militärischen Notwendigkeit geschuldet war, gleic...
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 Nächster Termin: Buch Wien 20. – 24. November 2024 Messe Wien, Halle D Kral Verlag Stand D 07 Ich werde am Stand des Kral Verlages anwesend sein und sicher Zeit für ein Gespräch finden: Freitag 22. November: 11-15 Uhr Samstag 23. November 11-15 Uhr  
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Tolmeiner Brückenkopf: Freilichtmuseum Mengore Bis zur 12. Isonzoschlacht gelang es den österreichisch-ungarischen Truppen den Brückenkopf von Tolmein zu halten, der dann auch zu einem Ausgangspunkt der Offensive im Oktober 1917 wurde.  Ein wesentlicher Punkt diesess Brückenkopfes war der Hügel Mengore – heute ein Freilichtmuseum und Teil des slowenischen Friedensweges.                                                   Tolmein/Tolmin im Isonzotal, Foto von 1916/17 (AS)   Geschichte / Geografie: Mengore war einer der Hügel über den die Frontlinie des Tolmeiner Brückenkopfes verlief. Er bildete den Schutz für Most na Soci / St. Lucia, wo es die der Front nächste Bahnstation (der Wocheinerbahn) und damit ein ganz wichtiges Nachschubzentrum gab.  Zufahrt: Von Tolmin/Tolmein nach Most na Soci, dort über die Brücke in Richtung Mod...
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Einladung Zwar ein anderes Thema – aber eine Möglichkeit für ein Kennenlernen!  Es gibt die Möglichkeit für Gespräche und es gibt etwa die Bücher „Rundumadum auf Friedenswegen“ zum Anschauen und Kaufen, aber auch einige andere antiquarische Bücher zum Thema Erster Weltkrieg, Friedenswege und natürlich Jugendstil-Literatur, wo sich auch Spuren aus der Zeit 1914-1918 finden!
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Die Kärntner #Festungen im Ersten Weltkrieg II – Flitscher Becken /#Bovec Zwei österreichisch-ungarische Festungsanlagen, das Werk Flitscher Klause/Kluze und das modernere Werk Hermann am Rombonhang bilden den Abschluss der Kärntner Festungen im oberen Isonzotal. Werk Flitscher Klause Das Werk Flitscher Klause ist heute ein sehenswertes Museum.    Stand eines Minimalschartengeschützes mit eiserner Minimalscharte, die so äußerst selten erhalten geblieben ist.   Die Eingangspforte in den Hof.   Geografie/Geschichte: 1470 von Venedig erbaute hölzerne Festung über der Koritnica-Schlucht, wo die Straße von Görz durch das Isonzo-Tal über den Predil führte. Zunächst gegen die Türken errichtet, dann eine steinerne Festung im Besitz der Grafen von Görz, durch diese an die Habsburger, 1797 durch die Franzosen zerstört. 1881-82 als Straßensperre Flitscher Klause neu errichtet. Ausgerüstet mit einer Panzerbeobachtungskuppel und Minimalschartenkanonen und acht Maschinengewehren. ...